schwieriger Heimweg

rudi hat den ganzen tag und den größten teil der nacht getrunken in seinem stammbeisl in favoriten um seinen geburtstag angemessen zu feiern. charly hinter der theke sagt schon zum wiederholten mal: „rudi, du solltest heute nacht nicht mehr trinken!“ rudi antwortet: „ok charly, hast recht, ich geh jetzt nach hause!“ rudi erhebt sich aus seinem stuhl und steht auf und er fallt um und voll auf die schnauze. „scheiße“ sagt er und zieht sich mühsam wieder hoch in den stuhl.

dann macht er einen schritt in richtung ausgang und fallt voll auf die schnauze. „scheiße, scheiße!“ er schaut zur tür und denkt sich, er muß nur an die frische luft, das hilft ihm sicher.

auf allen vieren kriecht er zur tür und zieht sich mühsam am türrahmen hoch. er nimmt einen tiefen atemzug der frischen luft, fühlt sich schon viel besser, macht einen schritt nach draussen und fallt voll auf die schnauze.

„himmel, arsch und zwirn,“ sagt er. sein haus ist nur einen steinwurf über die straße entfernt und so schleppt er sich kriechend bis zu seiner haustür. endlich kommte er an und als er die stiegen sieht, denkter er „das schaff ich nie“

und kriecht hinauf zu seinem schlafzimmer, die letze strecke zu seinem bett versucht er wieder zu gehen und fällt voll auf die schnauze. „scheiße“ sagt er ein letztes mal und fällt in sein bett.

am nächsten morgen kommt seine frau, die mizzi, mit einer tasse kaffee in sein zimmer und sagt: „steh auf rudi,“ und bemerkt „du hast gestern wohl ein bissl zu viel getrunken?“

„ja mizzi, das stimmt, ich war total besoffen. aber wieso weißt du das?“

„charlie hat angerufen, du hast deinen rollstuhl dort vergessen“

(quelle memail)

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